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PROGNOSE UND OPTIMIERUNG

Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt planfocus mit einem fokussierten Expertenteam aus den Bereichen Ökonometrie, mathematischer Optimierung und Operations Research seine Prognose- und Planungsalgorithmen. Dabei ist eine maßgeschneiderte Palette an hochspezialisierten, zum Teil patentierten Optimierungsverfahren entstanden, die CCO® in Abhängigkeit vom konkreten Szenario nutzt.

CASHPOINT-PROGNOSE

Die Prognose, eine hochentwickelte, adaptive, selbstlernende statistische Methode, basiert auf dem Bargeldbedarf je Scheinart und berücksichtigt sowohl Langzeitdaten als auch Intraday-Daten für jeden einzelnen Cashpoint und für jede Scheinart. Prognosen nutzen Muster zu beobachteten saisonalen Aktivitäten und zu monatlichen Zahltagen sowie konfigurierte Ereignistage (im Rahmen regionaler oder Cashpoint-Gruppen-Kalender konfiguriert). Sofern historische Daten vorliegen, ist für Ereignisaktivitäten keine manuelle Eingabe erforderlich, da die benötigten Daten vollautomatisch aus den historischen Daten abgeleitet werden. Die Prognosen bereiten Cashpoint-Daten zu Ein- und Auszahlungen für jeden Cash-Recycler und jedes Filialgerät einzeln auf, sodass die individuellen Ströme optimal prognostiziert werden können.

BARGELD-SERVICEPLANUNG

Die Bargeldplanung erzeugt vollautomatisch Bargeldbestellungen, die zur abschließenden Bestätigung vorgelegt werden. Die Bargeldbestellungen werden in der Regel nachts generiert, damit Rechenressourcen optimal genutzt werden. Die Cash-Manager können die Bestellungen in den Morgenstunden sofort bearbeiten. Im Normalfall sind keine oder nur sehr wenige Auftrags-Anpassungen erforderlich; daher verwenden wir für CCO® den Begriff „Auftrag“ anstelle von „Empfehlung“, auch wenn jeder Auftrag noch manuell geändert werden kann.

Bestückungen werden anhand der Prognosen, Cashpoint- und Gruppenkonfiguration sowie deren Betriebsbedingungen Tage und Wochen im Voraus auf die Stunde genau geplant. Dabei werden zahlreiche Faktoren berücksichtigt, z. B. mögliche Servicetage, mögliche Befüllzeiten, Verhalten der Geldautomaten, Substitutionseffekte zwischen Denominationen und vieles mehr.

Bei der Bargeldplanung spielt eine Vielzahl von Parametern eine Rolle, die im Zuge der Rollout-Konfiguration auf die jeweilige Situation des einzelnen Kunden im Detail abgestimmt („kalibriert“) werden. Unser Business-Analytics-Team hilft Ihnen bei der Erstkonfiguration der Kalibrierung im Rahmen des Go-live-Prozesses. Im Verlauf größerer Implementierungen erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um den Prozess fortzuführen und die Parameterkonfiguration langfristig effizient selbst aufrechtzuerhalten.

KOMBINIERTE OPTIMIERUNG VON GRUPPEN

CCO® bedient sich zahlreicher Spezialalgorithmen, um zusätzlich zur Optimierung einzelner Cashpoints ganze Gruppen von Cashpoints zu optimieren – aber immer auf der gleichen, detailgenauen Ebene der einzelnen Scheinarten und unter Berücksichtigung aller Intraday-Effekte. Dies gilt beispielsweise in den folgenden Fällen: Synchronisierung von Multi-Cashpoint-Standorten (Filialen und abgelegene Standorte; Modul „CCO/Syncro“) mithilfe dedizierter Synchronisierungsverfahren. Glättung der Zuteilung von Cashpoints zu Touren (Modul „CCO/Transport“) und vieles mehr.

MONITORING DER AUSFÜHRUNG

Die Cashpoint-Bestände werden tagsüber ständig überwacht (CCO/LiveInventories). Für den Fall einer unerwarteten Bargeldknappheit kann CCO® Benachrichtigungsbedingungen und Notfallbestellungen generieren. Die Qualität der Bargeld-Services lässt sich mithilfe des Management-Cockpits von CCO®  überwachen. Damit lassen sich auch die Bedingungen für Bargeldbestellungen grafisch darstellen, unter anderem:

  • Quote angenommener Bargeldbestellungen (vs. Auftragsstornierungen, manueller Änderungen, etc.)
  • Bargeldbestellungen, die nicht wie geordert ausgeführt wurden (z.B. unpünktlicher Auftragsdurchführung seitens des WTU oder Änderungen der Auftragshöhen)
  • Restbestände („Rebanks“) der Bargeldservices

Darüber hinaus kann für jede Bargeldbestellung geprüft werden, welche Restbestände nach erfolgter Bestellung im Gegensatz zu den prognostizierten Restbeständen zu verzeichnen sind.